
Wir setzen unsere Veranstaltungsreihe unter dem Titel Kamingespräche fort. Dabei treten wir mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und dem öffentlichen Leben in den Dialog. Wir befragen sie, wie, warum, mit welcher Motivation und über welche möglichen Umwege sie das geworden sind, was sie heute sind. Wie sie Beruf, Privatleben und Hobbys unter einen Hut bekommen und welche Zukunftspläne sie schmieden.
Als Gesprächspartner konnten wir diesmal Benedikt Stampa, Intendant und Geschäftsführer des Konzerthaus Dortmund, gewinnen. Er empfing uns am 25. Mai 2010 im Konzerthaus Brückstraße 21, 44135 Dortmund im Foyer.
Zur Person: Benedikt Stampa wurde 1965 geboren. Er absolvierte in Hamburg im Jahr 1991 sein Studium in den Fächern Musikwissenschaft und BWL, ein Jahr später auch sein Aufbaustudium im Bereich Kulturmanagement. Seine Tätigkeit bei der Hamburgischen Kulturstiftung begann bereits 1988. Dort stieg er nach seinem Studium wieder ein, war von 1993 bis 1995 Geschäftsführer. Mit der Organisation des "Brahmsjahr 1997" verantwortete er von 1995 bis 1997 eines der bedeutendsten Hamburger Kulturprojekte der vergangenen Jahre.
Seit der Spielzeit 2005/2006 ist der 45-Jährige als Intendant im Dortmunder Konzerthaus erfolgreich.
Den Angaben zufolge hat die Arbeit Stampas der Philharmonie für Westfalen ein unverwechselbares Profil gegeben. So hätten Reihen wie die »Jungen Wilden«, das erste deutsche »Pop-Abo« in einem Konzerthaus oder Festivals zu thematischen Schwerpunkten bundesweit für Beachtung gesorgt. Nach Angaben von Stampa ist es sein Anliegen, sowohl «die großen Namen nach Dortmund zu holen, wie die Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen». Der Intendant betonte überdies, dass man «das Ruhrgebiet für das Kulturhauptstadt-Jahr 2010 musikalisch international konkurrenzfähig machen» wolle.
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